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» 06. Juni 2013
Anmeldungen sind nun erwünscht!


Plot Informationen

MONAT: September 1st
ZEIT: 1:00 pm
WETTER:Sonnenschein/leicht bewölkt,23°C


EREIGNIS: Schulbeginn
Die Sommerferien sind vorbei und ein neues Jahr in Hogwarts kann beginnen. Albus Dumbledore empfängt die Schüler in der großen Halle. Das Festmahl wurde vorbereitet und ein gewisser Lärm macht sich bemerkbar. Die Schüler sind in Aufruhe und können ihr neues Schuljahr nicht erwarten.


Das Team


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 Alison Lily Charlotte Baker

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Al Baker

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Anzahl der Beiträge : 1
Anmeldedatum : 13.07.15

BeitragThema: Alison Lily Charlotte Baker   Mo Jul 13, 2015 9:23 am

Steckbrief

Allgemeines

Ehemaliges Haus
Gryffindor

Vorname(n)
Alison Lily Charlotte

„Ich hasse meine Namen. Wirklich. Ich hasse sie mehr als alles andere. Alison bedeutet ‚von edlem Wesen‘ oder ‚Die feindliche Männer abwehrende‘. Lily bedeutet, wie könnte es anders sein, ‚Lilie‘ und Charlotte ist von dem männlichen ‚Charles‘ abgeleitet, was so viel wie ‚freier Mann‘, in mein Fall also ‚freie Frau‘ bedeutet. Ich weiß ehrlich nicht, wie meine Eltern darauf gekommen sind, mich mit diesen Namen zu strafen. Okay... bei meiner Mutter bin ich der festen Überzeugung, dass sie es aus reinem Böswillen getan hat, doch von meinem Vater hätte ich irgendwie mehr erwartet. Und deshalb rate ich auch jedem, niemals einen dieser Namen in den Mund zu nehmen!“

Nachname
Baker

„Was soll ich schon großartig dazu sagen? Ein Nachname, wie ihn fast jeder Zweite in England trägt... Nichts Besonderes also.“

Spitzname
Al

„Das Schlimmste, was ich je zu hören bekommen hab, war ‚Ally‘. Von irgendeinem Mädel aus meinem damaligen Jahrgang, wahrscheinlich, weil sie es niedlich fand. Zum Glück konnte ich ihr das ausreden, sonst hätte sich dieser Spitzname wie ein Lauffeuer verbreitet. Aber ansonsten hab ich nicht wirklich Spitznamen. Al nennen mich alle, weil ich mich auch Fremden mit diesem Namen vorstelle und eine kürzere Form als diese gibt es nun wirklich nicht mehr.“

Alter
„Ich bin 18 Jahre, auch wenn einige mich vielleicht ein oder zwei Jahre älter schätzen würden.“

Geburtstag
„Ich wurde am 17. Oktober 1970 während einem heftigen Gewitter in Dublin geboren.“

Blutsart
„Ich bin Halbblütig. Besonders jetzt, da der, dessen Name nicht genannt werden darf, so viel Macht hat, bilden sich die Reinblüter noch mehr auf ihren Blutstatus ein. Und darunter haben die Halblüter aber ganz besonders die Muggelstämmigen zu leiden. Doch mir ist es egal. Ich gebe nichts auf eine reine Herkunft und so etwas.“

Beruf:
„Ich bin ein Jäger der schwarzen Magie. Oder auch schlicht und ergreifend ‘Auror‘ genannt. Ich versuche die Zaubererwelt sicherer zu machen, auch wenn ich noch in der Ausbildung stecke. Leider noch fast 3 ganze Jahre. Dementsprechend stehe ich noch ganz am Anfang meiner Ausbildung. Außerdem bin ich mit meinen jungen Jahren schon Mitglied im Orden des Phönix und das erfüllt mich mit Stolz, weil ich weiß, dass unsere Gruppierung tatsächlich das Ende der Herrschaft des Dunklen Lords herbeiführen könnte“

Zauberstab:
„Mein Zauberstab ist aus Ebenholz, 11 ¾ Zoll lang und hat in seinem Innern die Kralle eines gezähmten Greifs versteckt, was die unbeugsame und gefährliche Wehrhaftigkeit und die wilde Kampfkraft dieses Tieres mit einfließen lässt. Ehm, na ja... Jedenfalls bilde ich mir das gern ein. Wenn das schon bei diesem einen Stärkungstrank so ist, warum nicht auch bei meinem Zauberstab? Ich kann mich noch sehr gut an den Tag erinnern, als ich ihn bekommen hab. Das fast schwarze Holz lag schwer in meiner Hand und mich durchfuhr sofort ein wohliges Gefühl und ich wusste im selben Moment, das ist mein Zauberstab und seitdem hab ich ihn nicht mehr aus der Hand gegeben.“

Patronus:
„Mein Patronus ist ein Mustang. Ich hab mal gehört, dass die Patronusgestalt das Innere eines Zauberers wiederspiegelt. Wie es in seiner Seele aussieht. Keine Ahnung ob es stimmt, aber das würde vielleicht erklären, warum meiner ausgerechnet ein Pferd ist, wobei ich diese Viecher nicht mal mag. Doch Mustangs sind Tiere, die ich mit Freiheit und Eigensinnigkeit verbinde. Demnach würde es wieder passen. Und obwohl ich Pferde nicht mag, liebe ich meinen Patronus. Zugegeben, er sieht ein wenig Angsteinflößend aus, mit seiner wilden Mähne, dem mehr als Kräftig gebauten Körper und den ungebändigt dreinschauenden Augen, doch grade deshalb bin ich begeistert von ihm.“

Patronusgedanke:
„Es ist nichts, was ich schon einmal erlebt habe. Es reicht der Traum, von einer Welt in Der Frieden herrscht, in der Voldemort nicht mehr existiert. Der Gedanke daran, wie es wieder sein könnte, gibt mir Hoffnung.“

Besen:
„Ich habe einen Shooting Star und das reicht mir vollkommen. Dieser Besen beherrscht zwar nicht den Markt, doch das finde ich nicht schlimm. Mir geht es eh weniger um Schnelligkeit, als darum, dass ich von einem Ort zum Anderen komme.“

Irrwicht:
„Ich stand bis jetzt nur einmal einem Irrwicht gegenüber. Und das war im Unterricht. Doch ich werde niemals dieses beklemmende Gefühl der Angst vergessen, als ich sah, wie mein Bruder brutal hingerichtet wurde und ich nichts tun konnte, als dastehen und zusehen.“

Spiegel Nerhegeb:
„Was ich mir mehr als alles andere wünsche ist, eine richtige Familie zu haben. Und ich denke, dieser Wunsch erklärt sich von allein.“

Amortentia Geruch:
„Der Geruch von Flieder, Meer und Melone. Warum ich den Geruch von Flieder liebe? Nun, das ist die einzige Sache, an die ich mich gerne Erinnere, wenn es um mein Zuhause in Irland geht. Wenn im Sommer der Flieder blühte, liebte ich es, einfach da zu sitzen, von dem Duft der Blüten umweht und ein Buch zu lesen, während mein Bruder bei mir war und wir die Zeit gemeinsam verbrachten...
Doch Meer und Melone... das sind Gerüche, die ich mit Urlaub verbinde. Ein perfekter Urlaub. Ich hatte nur einmal in meinem bisherigen Leben die Möglichkeit einen solchen Urlaub zu genießen. Und da war ich so klein, das ich mich kaum noch dran erinnern kann. Nur diese Gerüche sind mir noch immer so präsent im Kopf, dass ich mir einfach nichts Schöneres vorstellen kann.“


Aussehen
„Ach Gott, wie soll ich mich am besten beschreiben? Wenn ich jetzt sage, dass ich hübsch bin, würd das etwas seltsam kommen... Aber ich bin halt zufrieden mit meinem Aussehen. Es gibt absolut nichts zu bemängeln. Meine Naturhaarfarbe ist braun, doch ich verändere die Farbe je nach Belieben. Meistens sind sie blond und mehr oder weniger glatt... es kann vorkommen, dass sie ein wenig zerzaust aussehen doch schlimm finde ich das nicht... Ich mag sie so, wie sie sind. Meine Augen sind blau. Aber nicht blassblau, blaugrau oder irgendwas anderes abenteuerliches. Nein, sie sind stechend blau und wenn ich will, kann ich andere Leute einfach mit einem intensiven Blick einschüchtern. Etwas anderes, was ich gar nicht schätze ist meine Größe. Denn obwohl ich bereits 18 Jahre alt bin, bin ich nur knapp 1 Meter 60 groß. Reichlich frustrierend, wenn die meisten dich um 1 ½ Köpfe überragen. Dadurch, dass ich so klein bin, ist meine Statur auch eher zierlich. Das lässt viele annehmen, das ich ‚schutzbedürftig‘ bin. Pff. Ich kann auch sehr gut auf mich alleine aufpassen, selbst, wenn‘s mir niemand glaubt.“

Kleidungsstil:
„Mein Kleidungsstil ist denke ich ein wenig eigenwillig... Und man kann es nicht wirklich als ‚Stil‘ bezeichnen, was ich so trage. Ich mag Rockige oder Punkige Kleidung... Jedoch auch genauso gerne T-Shirts mit irgendwelchen Comics drauf. Da variiere ich grade so, wie es mir gefällt. Individualität nennt man das wohl...“

Auftreten:
„Mein Auftreten ist Selbstbewusst. Ganz eindeutig. Ich gehe offen auf die Menschen zu und hab kein Problem damit Fremde wegen irgendwas anzusprechen. Ich versuche meine mangelnde Größe immer durch mein Auftreten zu kaschieren. Deshalb habe ich eine recht grade Haltung und man sieht mir an, dass ich nicht unbedingt viel von Regeln halte. Ich hab schon erlebt, das sich andere Menschen, insbesondere die introvertierteren, sich von meinem selbstsicheren Auftreten ‘erschlagen‘ gefühlt haben.
Ich stapfe fröhlich durchs Leben und begrüße die, die daran Teil haben wollen, auf dieselbe offene Weise. Jedoch kann man es mir von den Augen ablesen, ob ich grade gute oder schlechte Laune hab. Das stört mich, da ich es nicht besonders mag, so durchschaubar zu sein. Ich glaube Fremde, denen ich auf der Straße begegne, erwarten nicht direkt, das ich so bin, wie ich halt bin. Ich werd einfach für ein Mädchen mit sehr viel Selbstbewusstsein gehalten. Aber sie merken recht schnell, was sich hinter meinem Auftreten verbirgt.“

Besonderheiten:
„Was besonderes an mir? Hmm… erwähnenswert wäre wohl, das ich mein Aussehen, sprich Haare, manchmal Augen und sowas mit Zaubern verändere.“

Details

Charakter
„Okay, in solchen Dingen war ich schon immer eine Niete, doch ich tu mein Bestes, euch meinen Charakter nahezubringen.
Gut, fangen wir mit dem Schwerwiegendsten an. Ich bin eine Rebellin durch und durch, und das ist wohl auch der Grund, warum ich im Phönix Orden Mitglied bin. Ich brauche meine Freiheit und lasse mir nicht gerne in etwas reinreden. Und wenn mir etwas wirklich gegen den Strich geht, bekommen die Betroffenen das auch zu hören. Ich halte nicht wirklich viel davon, um den heißen Brei herumzureden und spreche meine Meinung offen aus, womit einige vielleicht nicht klar kommen.
Ich denke, dass ich sehr überzeugend sein kann. Und das ist nicht mal im negativen Sinne gemeint. Wenn im Orden zum Beispiel Unentschlossenheit herrscht, steh ich gerne einmal auf und erzähle den Anderen was ich denke und versuche sie damit zu bewegen, die Dinge in die Hand zu nehmen. Ein Problem bei der Sache ist jedoch, dass ich stur bin. Und das nicht zu knapp. Es kommt nicht selten vor, dass andere sich an mir die Zähne ausbeißen, weil ich auf meiner Meinung sitzen bleibe oder mir irgendetwas in den Kopf gesetzt habe, das so nicht umsetzbar ist.
Und damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt: meine Verwegenheit.
Ich liebe es, mich ins Abenteuer zu stürzen und würden andere mich nicht aufhalten, würde ich dies Hals über Kopf und ohne vorher nachgedacht zu haben tun.
...Ja, ich geb‘s zu, Disziplin ist etwas, das ich erst noch lernen muss. Und ganz bestimmt fragt ihr euch jetzt „Wie hat es so jemand geschafft, in den Orden zu kommen?“
Obwohl ich manchmal meine Probleme mit Regeln und der Rangordnung hab, bin ich durchaus vertrauenswürdig, zuverlässig und pflichtbewusst. Und das wissen natürlich alle, die es wissen müssen.
Ich gebe gerne meinen Senf allem, in Form von sarkastischen Kommentaren, dazu und ich kann nicht grade behaupten, dass das Wort ‚Taktgefühl‘ zu meinem Wortschatz gehört. Wenn es meinen Freunden oder anderen Personen, die mir wichtig sind, schlecht geht, bin ich eine gute Zuhörerin und versuche eine Lösung für das Problem zu finden... Doch auch da darf die für mich typische, fast schon unangenehme, Ehrlichkeit natürlich nicht fehlen.
Nachdem mein Vater gestorben war, hat sich ein stark ausgeprägter Beschützer-Instinkt entwickelt, der es nicht zulässt, das Menschen, die mir wichtig sind, auch nur ansatzweise in Gefahr geraten. Ich könnte es nicht ertragen, einfach nur zusehen zu können, wenn jemand anders etwas zustößt und wenn es darum geht jemanden zu beschützen werde ich fast schon leidenschaftlich und gebe nicht auf, bis ich mein Ziel erreicht habe. Wie es sich für Gryffindors gehört bin ich mutig und loyal, jedoch auch gleichzeitig oft abweisend und sehr sprunghaft. Ich gebe zu, ich bin schon sehr anstrengend und nicht viele kommen mit meiner Art klar, zumal ich bei vielen auch einfach als arrogante Zicke gelte. Ich würd mich selbst aber nicht als arrogant bezeichnen. Zickig könnte schon eher passen und das geb ich auch zu... Doch das liegt wahrscheinlich auch an meiner Launenhaftigkeit. Im einen Moment reiße ich Witze und bin total fröhlich, wenn nicht sogar völlig abgedreht und im nächsten reagiere ich auf irgendeine Frage oder eine Bemerkung verschlossen, kratzbürstig oder hitzköpfig. Wenn deutlich wird, dass ich auf eine Frage nicht eingehen möchte, sollte man mich auch nicht dazu drängen. Das macht es nur noch schlimmer, weil ich mich schnell verschließe und man dann gar nicht mehr an mich ran kommt. Leider bin ich noch dazu ziemlich ungeduldig. Und ich sage leider, weil ich mich manchmal von meinem eigenen Charakter genervt bin.“

Stärken:
#1 Die Zauber Mutare Facies & Mutare Vox
„Nur einmal zum Mitschreiben: Das sind die Zauber, mit denen ich mein Auftreten verändern kann. Mutare Vox ist für die Stimme. Und Mutare Facies für das Aussehen. Aber ich benutze hauptsächlich Mutare Facies.“
#2 Vermitteln
#3 mutig
#4 humorvoll
#5 flexibel
#6 charakterstark
#7 Verteidigung gegen die Dunklen Künste
#8 Gitarre spielen
#9 lügt gut, aber nicht gerne
#10 Andere mitreißen

Schwächen:
#1 Stur
#2 Hitzkopf
#3 disziplinlos
#4 ihre geringe Größe
#5 denkt nicht nach
#6 manchmal überheblich
#7 heiße & ältere („Soo alt nun auch wieder nicht…“) Männer
#8 ungeduldig
#9 Schokofrösche
#10 aufbrausend

Vorlieben:
#1 Leute mit Courage
#2 Die Arbeit im Orden
#3 Gewitter
#4 Freizeit
#5 Tiefgründige Gespräche
#6 Spaß haben
#7 lange schlafen
#8 Andere mit ihren Kommentaren nerven
#9 Thestrale
#10 Bergige Landschaften, vorzugsweise die Rocky Mountains
#11 Bergseen

Abneigungen:
#1 Todesser
#2 Arroganz
#3 der Geruch von Zigaretten
#4 wenn ihr eine Situation entgleitet
#5 selbstgerechtes Verhalten
#6 Wichtigtuer
#7 aufgeben, ohne wenigstens einen Versuch gestartet zu haben
#8 Voldemort
#9 übertriebene Strenge
#10 Regeln / Richtlinien

Hobbies:
# Die Arbeit im Orden
# Gitarre spielen

Familie
Vater:
William Baker // wäre jetzt 45 // verstorben // Zauberer

„Es ist eine Tatsache die ich mir nicht oft eingestehe, doch ich vermisse meinen Vater. Besonders dann, wenn die Welt um mich herum mal wieder zu zerbrechen scheint. Als er verstarb, war ich grade mal 9 Jahre alt. An manchen Stellen reißt die Erinnerung an ihn bereits ab, was ich öfter mit Schrecken feststellen muss, doch ich werde niemals vergessen, was für ein liebevoller Mann er gewesen ist. Er hat sich vorbildlich um Benji und mich gekümmert und war in jeder Situation zur Stelle. Selbst über Mädchenkram und Jungs konnte ich mit ihm reden. Selbst wenn er der Meinung war, dass ich, was das angeht, ein wenig frühreif war.“

Mutter:
Holly Isabelle Baker // 43 Jahre // Muggel // Sekretärin

„Mir ist es unbegreiflich, wie mein Vater dazu kam, Holly zu heiraten. Wäre ich er gewesen, hätte ich mich eher vom erstbesten Hochhaus gestürzt. Selbst vom Bürgersteig, hätte ich damit auch nur ein minimales Erfolgserlebnis hervorrufen können. Es ist wohl offensichtlich, dass ich nicht wirklich gut auf meine Mutter zu sprechen bin. Wenn ich mit meiner Mutter rede, läuft es meistens auf einen Streit hinaus, da unsere Ansichten doch ziemlich auseinander gehen. Manchmal frag ich mich, warum sie meinen Bruder und mich überhaupt in die Welt gesetzt hat, wenn sie sowieso nie vorhatte, sich ausreichend um uns zu kümmern. Diesen Part hat immer unser Vater übernommen. Nachdem er gestorben war, lehnte sie sich zurück und ich musste mich um meinen Bruder und mich kümmern. Sie tat überhaupt nichts mehr dafür, dass es uns gut ging. Das ist der Grund dafür, dass ich in manchen Situationen ernster und erwachsener bin als andere meines Alters.“

Geschwister:
Lucas Benjamin Jayden Baker // 14 Jahre // Gryffindor

„Er war 6 Jahre alt, als unser Vater starb. Benji, wie ich ihn immer nenne, war mir schon immer sehr wichtig, doch dieses Erlebnis schweißte uns noch mehr zusammen. Zusammenhalt war zu dieser Zeit das, was wir am meisten brauchten. Man denkt immer, Kinder in seinem Alter verstehen solche Dinge noch nicht richtig. Doch er war sich unserer Situation gewahr und ihm ging es noch schlechter als mir. Einige Zeit lang aß er nicht richtig und wachte  nachts oft weinend auf. Dann war ich immer da, und ich weiß, dass er mir das hoch anrechnet. Da unsere Mutter es nicht für nötig hielt, kümmerte ich mich um ihn, kochte, putzte und schmiss halt den Haushalt, wie es nötig war, um ihm ein halbwegs normales Leben zu ermöglichen. Wahrscheinlich hat sich auch in der Zeit mein ausgeprägter Beschützer-Instinkt entwickelt. Jetzt bedeutet mir mein Bruder alles und ich könnte es mir nie verzeihen, würde ihm etwas zustoßen.“

Haustiere:
„Ich hab einen schwarzen Kater, der Bagheera heißt. Aber ich nenne ihn immer nur Baghi. Vielleicht ist der Name ein wenig einfallslos, da die meisten ihre schwarzen Kater nach dem Panther aus dem Dschungelbuch benennen, doch als ich ihn bekam, war dies halt mein Lieblingsfilm und da liegt das irgendwie nahe.“


Lebenslauf
“Mein Leben begann, wie das der Meisten, mit meiner Geburt, am 17. Oktober 1970. Um genau zu sein, um 23 Uhr 58.
‚Ein Mädchen‘, hatte der Arzt lächelnd mitgeteilt, als ich endlich, so ungefähr nach 3 Stunden geboren war.
Ich bin das älteste Kind von Holly und William Baker. Ehrlich, ich wünschte es wäre nicht so. Zumindest was Holly angeht, aber dazu später.
Die Nacht, in der ich geboren wurde, war eine sehr stürmische und mein Vater sagte immer, das hätte nur ein Omen sein können, was meinen Charakter anging.
Er sagte, es war das schlimmste Gewitter, das er jemals erlebt hatte. Mit umgestürzten Bäumen und allem.
Doch kurz nach meiner Geburt bekamen meine Eltern schon den ersten Schreck: Die Ärzte teilten ihnen mit, es könnte sein, das mit mir etwas nicht stimmt. Denn anders als andere Babys schrie ich nicht.
Hinterher jedoch holte ich das nach und schrie das halbe Hospital zusammen. Falscher Alarm also. Als Holly und ich nach Hause kamen, wurde meinen Eltern schnell klar, dass ihr Leben ab sofort mehr als anstrengend verlaufen würde.
Ich war in keiner Sekunde still – außer wenn ich schlief natürlich – und forderte die volle Aufmerksamkeit beider Elternteile ununterbrochen. Auch als ich älter wurde, machte es nicht den Anschein, das sich großartig was an meinem Verhalten ändern würde.
Doch erst, nachdem ich laufen gelernt hatte, fing das Durcheinander richtig an.
Ich war ein sehr neugieriges und agiles Kind, das seine Nase überall hineinstecken musste. Ich denke, meine Eltern waren oft genug einem Nervenzusammenbruch nahe, wenn ich mal wieder irgendeine Vase runter schmiss oder mir das Knie aufschlug. Ich gehörte nämlich auch schon immer zu den Kindern, die es nicht schafften, über eine grade Oberfläche zu gehen, ohne hinzufallen.
Doch bestraft wurde ich selten, dafür sorgte mein Vater dann. Holly war immer schon der Meinung gewesen, dass sie mich zu sanft behandelten und wollte mich jedes Mal mit Zimmererrest bestrafen. Mein Vater redete es ihr jedes Mal aus. Ich sei doch nur ein Kind und wisse nicht, was ich tue. Da fragt sich noch mal einer, warum ich zu meinem Vater von Anfang an einen besseren Draht hatte.
Und mal ehrlich: ein Kind in einem Zimmer einsperren, das vollgestopft ist mit Spielzeug. Was ist das denn bitte für eine Strafe?
Aber nun gut. Ich kam also immer recht glimpflich davon. Aber ich machte es meinen Eltern nun wirklich nicht leicht.
Zu allem Überfluss hatten sie auch noch mit meinen Launen zu kämpfen, welche schon damals innerhalb von Sekunden umschlagen konnten.

Mit 3 Jahren bekam ich dann mein Geschwisterchen, welches ich mir lange gewünscht hatte. Doch zunächst mal war ich furchtbar enttäuscht.
Ich hatte mir eins gewünscht, mit dem ich rumtoben und laut sein konnte. Doch Benji war noch zu klein für das alles, wie mir mein Vater erklärte.
Von nun an musste ich lernen, Rücksicht auf andere zu nehmen, was mir nun wirklich nicht gut gelang.
Zu der Zeit bekam ich sehr oft Ärger von Holly – selbst für ihre Verhältnisse. Immer dann, wenn ich das Baby aufweckte oder zu grob wurde, beim Spielen mit Benji.
Sogar mein Vater wurde strenger, was ich so überhaupt nicht verstehen wollte und ich wünschte mir einfach nur, dass der Knirps in der Wiege wieder verschwinden würde.
Mit der Zeit jedoch, gewöhnte ich mich an das neue Familienmitglied und ich gewann ihn sehr lieb.
Als Benji dann größer war und auch laufen konnte, ließen meine Eltern mich immer öfter mit ihm alleine in einem Raum. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie unheimlich stolz ich damals war, wenn ich auf ihn aufpassen durfte.
Wenn ich beim Spielen dann doch wieder zu wild wurde, war das Geschrei meiner Mutter wieder groß.
Und wenn ich mich dann ungerecht behandelt fühlte, verschanzte ich mich immer in der kleinen Hütte, im entlegensten Winkel unseres Gartens, die mein Vater irgendwann mal für mich gebaut hatte und starrte finster vor mich hin.
Oder das war auch mein Rückzugsort, wenn es mir doch mal zu viel wurde und ich anfing zu weinen.
Mein Vater kannte mich gut und wusste immer wo ich war. Und wenn so etwas mal wieder passierte, war er immer da und tröstete mich. Er sagte mir dann immer, dass es nicht so schlimm sei und dass ich noch lernen würde, es besser zu machen.

Das nächste große Ereignis, an das  ich mich dann auch wieder selbstständig erinnern kann, ist, als ich zum ersten Mal in Kontakt mit Magie kam.
Ich war 7 Jahre alt und meine Mutter hielt mir zum x-tausensten Mal einen Vortrag. Warum? Nun, kurz vorher hatten wir eine Familienfeier. Meine Oma mütterlicherseits hatte ihren Geburtstag gefeiert.
Ich, agil wie immer, hatte wirklich alles im Kopf, nur kein gutes Benehmen. Natürlich hatte ich es gelernt, doch wild durch die Gegend springen machte einfach viel mehr Spaß. Jedenfalls fing es damit an, dass ich mich weigerte meiner Oma alles Gute zum Geburtstag zu wünschen. Keine Ahnung warum, ich wollte einfach nicht.
Während mein Vater über mein Verhalten nur nachsichtig den Kopf schüttelte, - er hatte es aufgegeben, mir anderes Verhalten aufzwingen zu wollen – wollte Holly mich dazu bringen, doch zu gratulieren.
Da ich aber keine Lust hatte, riss ich mich von ihrer Hand los und rannte in den Garten, wo ich spielen wollte. Ich glaube, mein Vater muss Holly und meiner Großmutter  gut zugeredet haben, sonst hätten sie mich an Ort und Stelle auseinandergenommen.
Einige Zeit später rief mein Vater mich dann zum gemeinsamen Geburtstagsessen. Meine Mutter traf bald der Schlag, als sie mich sah. Mein Kleid war von oben bis unten vollgesaut und meine Schuhe hinterließen auf dem Teppich auch keine allzu schöne Spur.
Benji hatte so seinen Spaß an dem ganzen Theater, doch ich wusste, das würde Ärger geben, sobald ich den Blick Holly’s erwiderte.
Na ja und da ich schon früh zeigte, das ich nicht so viel von Regeln hielt, war ich auch dementsprechend aufmerksam, als Holly mir Einen von richtigem Benehmen vorschwafelte. Als ich dann anfing, mich wirklich zu langweilen, entstand ein Bild in meinem Kopf, von Holly mit giftgrünen, zu allen Seiten abstehenden Haaren. Und ‘Plop!’, kurze Zeit später stand sie genau so vor mir.
Sie starrte mich wirklich mehr als entgeistert an, ich war völlig verwirrt und als mein Vater Holly so zu Gesicht bekam, fing er lauthals an zu lachen.
Während Holly wie ein aufgescheuchtes Huhn durch das Haus rannte, erklärte mein Vater mir, was das zu bedeuten hatte. Ich war eine Hexe. Und mein Vater war ein Zauberer. Ich weiß nicht, warum er diese Tatsache bis zu dem Zeitpunkt vor mir geheim hielt. Er meinte, er wollte den richtigen Zeitpunkt abwarten, um es mir zu sagen. Keine Ahnung.
Nachdem ich erfahren hatte, was ich war zeigte mein Vater mir vieles, auch wenn ich es noch nicht nachmachen konnte. Und obwohl Holly ihm dafür haufenweise missbilligende Blicke zukommen ließ. Sie hatte eigentlich nichts gegen Zauberei, - das behauptete zumindest mein Vater – aber sie mochte es nicht, wenn der Haushalt und alles mit einem einzigen Zauber erledigt wurden. Kann ich echt nicht nachvollziehen.
Wie dem auch sei, das war auf jeden Fall meine erste Erfahrung mit der Zauberei und ich bin wirklich dankbar, dass ich diese Gabe habe.

Kurz danach kam ich total in die Dschungelbuch-Phase. Ich liebte das Buch und ich liebte wirklich abgöttisch Bagheera, den schwarzen Panther. Und als ich 8 Jahre alt wurde, bekam ich ein kleines schwarzes Kätzchen von meinem Vater geschenkt, welches ich natürlich nach der Wildkatze aus meinem Lieblingsfilm benannte.

Die nächste Zeit verlief so wie immer. Ich war gewohnt anstrengend, meine Mutter war gewohnt streng und mein Vater war gewohnt nachsichtig. Doch ein Jahr später, kurz nach meinem 9. Geburtstag, hatte mein Vater den Autounfall. Er war auf dem Weg zur Arbeit gewesen, als er von der Straße abkam. Ich weiß nicht, wie das passieren konnte. Ich kann mich nur noch an den Schock erinnern, der mich in einen tranceähnlichen Zustand katapultierte. Er überlebte zwar den Unfall, jedoch nicht seine Verletzungen. Diese waren zu schlimm, als das er sich hätte erholen können. Er fiel ins Koma und in dem er knapp 2 Wochen verharrte, doch dann hatte er es hinter sich.
Benji, der erst 6 Jahre alt war, realisierte denke ich noch nicht so richtig, was geschah, doch er spürte, dass gar nichts mehr stimmte. Er weinte oft, wollte nicht in die Schule gehen...
Und meine Mutter? Die war so wie immer, als wäre ihr das alles egal. Ich verstand und verstehe bis heute nicht, wie man so kalt sein kann.
Die Tatsache, dass mein Vater  nicht mehr da war wollte nicht in meinen Kopf rein und erst bei seiner Beerdigung hatte ich es soweit realisiert, das ich während des Gottesdienstes einem Heulkrampf erlag und rausgehen musste, um mich zu beruhigen. Ich kann mich noch gut an die vielen Trauergäste erinnern, die mir mitfühlende Blicke zuwarfen. Einigen von ihnen stiegen bei meinem Anblick sogar selbst Tränen in die Augen.
Ich verpasste fast den ganzen Gottesdienst und erst zum Ende hin hatte ich mich wieder soweit beruhigt, das ich wieder reingehen konnte.
Meine Mutter tröstete mich nicht. Sie saß da, auf dieser super unbequemen Kirchenbank, völlig ungerührt, als würde sie das Ganze nichts angehen. Doch später hörte ich sie nachts manchmal in ihrem Bett weinen. Vielleicht machte es ihr doch mehr aus, als sie uns spüren ließ.
Sie verkroch sich oft und überließ Benji und mich uns selbst. Benji fragte oft nach seinem Vater. “Wo ist Daddy?“, Merlin, wie ich diese Frage hasste! Aber er verstand es noch nicht richtig und so erklärte ich es ihm. Immer und immer wieder, bis er es anscheinen leid war, immer das Selbe zu hören oder sich damit abgefunden hatte. Aber es ging ihm nicht gut. Er weinte viel, hatte Alpträume. So sehr, dass ich schließlich in sein Zimmer umzog. Aber mir tat das auch gut, da ich zu der Zeit auch nicht gerne alleine schlief.
Na ja, auf jeden Fall ging es von da an so weiter. Ich kümmerte mich um den Haushalt. Größtenteils zumindest... Denn manches Tat Holly auch noch selbst. Am liebsten verschanzte sie sich im Waschkeller und machte die Wäsche.
Und nörgeln. Das konnte sie hervorragend. Nichts was ich tat, war für sie gut genug. So wurde ich auch schneller erwachsen, ernster. Und ich hatte furchtbare Angst vor dem Tag, an dem mein Brief aus Hogwarts kommen würde.
Natürlich, das wäre meine Erlösung von dieser Hölle, doch was sollte aus Benji werden? Wäre er fähig, sich selbst zu versorgen? Und wie sollte es für ihn in der Schule weitergehen? Da ich die Grundschule schon fast hinter mir hatte, konnte ich ihm weitestgehend helfen. Und wenn ich gehen würde, wäre er 8 Jahre. Nur ein Jahr jünger als ich, als ich anfangen musste Verantwortung zu übernehmen.
Also erklärte ich ihm, dass er in nicht allzu ferner Zukunft selbst für sich sorgen müsse. Er nahm es nicht besonders gut auf und wollte mich nicht gehen lassen.
Trotzdem versuchte ich ihm zu übermitteln, was es hieß, auf sich selbst aufpassen zu müssen. Ich denke, es gelang mir recht gut, da er anfing, mir zu helfen. Holly beobachtete alles schweigend. Und so viel, wie sie an mir rumnörgelte, so wenig tat sie es bei meinem kleinen Bruder. Es war schon irgendwie frustrierend. Na ja... wenigstens ging sie arbeiten und sorgte dafür, dass wir genügend Geld hatten.

Und dann kam mein 11. Geburtstag. Natürlich gab es für mich keine schöne Feier oder Geschenke. Nur besagter Brief, vor dem ich mich so gefürchtet hatte kam mit einer Eule. Ich wusste nicht so recht, was ich jetzt machen sollte. Mein Vater hatte mir mal von der Winkelgasse erzählt, doch ich wusste nicht, wie ich dort hingelangen sollte. Geschweige denn, wo sie überhaupt lag.
Relativ hilflos saß ich also vor dem Brief und von wem bekam ich dann schließlich Hilfe? Richtig, von Holly. Ja, ich weiß, es überraschte mich genauso.
Ich hatte fast vergessen, dass sie über die Zauberei ja Bescheid wusste und demnach auch als nicht wirklich große Hilfe abgestempelt. Doch sie brachte mich zum ‚Tropfenden Kessel‘. Sie konnte den Pub natürlich nicht sehen, wusste aber, dass er da war. Und dann war da noch eine Überraschung: Benji konnte den Laden auch sehen! In all der Zeit hatte sich nie gezeigt, ob er auch zaubern konnte oder nicht. Doch dann, als ich die Kneipe betreten wollte, - alleine versteht sich – hielt er mich am Ärmel fest und bat mich nicht dort reinzugehen. Er fände diese Straße gruselig, begründete er seine Bitte.
Reichlich verwundert starrte ich den Jungen an, bis mir ein Licht aufging und ihn unendlich froh an mich drückte. So musste er nur noch ein paar Jahre alleine bei Holly aushalten, bis er auch nach Hogwarts durfte.

Als der erste Schock über unsere neuste Entdeckung überwunden war, betrat ich den ‚Tropfenden Kessel‘ und stand plötzlich zwischen haufenweise seltsam gekleideter Menschen. Pardon, Zauberer. Der Anblick war schon irgendwie einschüchternd, da nicht wenige mich anstarrten. Wohl eher verwundert als auf irgendeine andere Weise aber trotzdem. Schließlich ging ich aber an den Tresen und fragte den Wirt, ich lernte ihn später als Tom kennen, nach der Winkelgasse, die er mir auch zeigte.
Ich muss ziemlich dämlich geguckt haben, als sich vor mir plötzlich die Wand auftat und sich dahinter, wie es schien, eine ganze Welt erstreckte.
Ja, und dann marschierte ich los. Es dauerte eine ganze Zeit, bis ich mich zurechtfand und ich musste auch nicht selten andere nach dem Weg fragen, doch nach ein paar Stunden hatte ich dann alles zusammen.
Das Geld für die ganzen Sachen, bekam ich überraschenderweise auch von Holly, die mir etwas gab, das ich dann hinterher bei Gringotts umtauschen musste.

An dem Tag fragte ich mich, ob ich nicht ein wenig zu streng mit ihr war. Denn trotz allem musste sie ja auch den Verlust meines Vaters verkraften.
Mit ein wenig Hoffnung ging ich also wieder nach Hause, wo Diese allerdings fast augenblicklich mit Füßen getreten wurde, als ich mit einem ‚Du hättest dich aber auch nicht ein wenig beeilen können‘ begrüßt wurde.
‘Nicht mehr lange‘, sagte ich mir dann, wenn meine Mutter mal wieder so drauf war. ‘Bald bis du weg, gedulde dich‘.
Zwar hatte ich Gewissenbisse wegen Benji, doch selbst das hielt mich inzwischen nicht mehr auf. Ich wollte einfach nur weg.

Und dann kam der Tag, an dem ich in den Zug steigen musste. Ich hatte mich informiert, wie ich dahin kam und bat Holly dann, mich nach Kings Cross zu fahren. Liebenswürdigerweise tat sie mir sogar den Gefallen.
Sie setzte mich am Bahnhof ab und überließ mich dann mir selbst – wie immer. Also holte ich mir einen Gepäckwagen, setzte mir Baghi auf die Schulter und suchte die mir beschriebene Säule, zwischen Gleis 9 und 10. Ich konnte nicht ganz glauben, dass das wirklich funktionieren sollte und lief los, in der Erwartung gegen den harten Stein zu prallen. Doch nichts dergleichen geschah und plötzlich stand ich auf der anderen Seite und inmitten von heulenden und/oder lachenden und/oder total aufgescheuchten Eltern, Geschwistern und anderen, die auch nach Hogwarts wollten.
Kurz gestattete ich es mir, die anderen zu beneiden, die ihren Eltern in den Armen lagen und sich verabschiedeten. Doch dabei dachte ich weniger an Holly – diese Frau hatte ich abgeschrieben – als an meinen Vater, der jetzt nicht dabei sein konnte.
Dann gab ich mir jedoch einen Ruck, suchte mir ein leeres Abteil, das kurz darauf jedoch voller wurde, als zwei ältere Mädchen es betraten. Sie wuselten wie zwei aufgescheuchte Hühner darin herum und setzten sich schließlich aufgeregt brabbelnd hin. Mich ignorierten sie dabei gekonnt. Wobei ich mir bis heute nicht ganz sicher bin, ob sie überhaupt registrierten, dass ich ihnen gegenüber saß. Die meiste Zeit guckte ich nur aus dem Fenster oder blätterte in meinem Buch über die Geschichte Hogwarts‘.
Während der Fahrt festigte sich auch der Wunsch nach Gryffindor zu kommen. Aber war ich überhaupt mutig? Tapfer? Loyal?
Aber schließlich sperrte ich diese Gedanken, genau wie meine Nervosität, in eine Schublade und versuchte mich irgendwie abzulenken.

Irgendwann, es kam mir vor wie Stunden, steckte ein Vertrauensschüler den Kopf ins Abteil und verkündete, das wir demnächst in Hogsmeade ankommen würden. Ich blieb sitzen, bis die Mädchen verschwunden waren und hievte dann meinen Koffer von der Gepäckablage und suchte mir einen Weg nach draußen, als der Zug schließlich hielt.
Und dann ging‘s in Booten über den schwarzen See und ab in die Große Halle. Bei der Verteilung in die Häuser war ich eine der Ersten die aufgerufen wurde und zu meinem Leidwesen nannte McGonagall mich bei meinem vollen Namen.
Alison Lily Charlotte Baker.
Und das in so einem stoischen Ernst, das ich mich wirklich fragen musste, ob die Verwandlungslehrerin auch lachen konnte.
Ich löste mich aus der Menge und setzte mich auf den echt mehr als unbequemen Hocker und bekam den alten Filzhut aufgesetzt.
Ich sag’s euch, noch eine halbe Stunde später fühlten sich meine braunen Haare (Ich veränderte sie damals natürlich noch nicht mit einem Zauber) total aufgeladen an.
Es dauerte lange, bis der Hut etwas sagte. Und ich fing schon an, wirklich nervös zu werden, als er seine Stimme zu einem triumphierenden Ausruf hob. Als wäre er stolz drauf, für mich eine Entscheidung getroffen zu haben.
‘GRYFFINDOR!‘, schallte es da durch die Halle und Applaus brach bei meinen Hausgenossen aus. Ich muss gegrinst haben wie blöd, als ich mit zügigen Schritten auf meinen Haustisch zuging. Von den meisten wurde ich nur mit einem flüchtigen Lächeln begrüßt, doch manche – vor allem die Älteren – reichten mir die Hand und hießen mich willkommen. Und ich fühlte mich wohl. Ich konnte einfach nicht mit dem dämlichen Grinsen aufhören.
Die Halle war großartig. Wie so ziemlich alle, faszinierte mich die verzauberte Decke am meisten, die durch die unzähligen, schwebenden Kerzen, noch schöner aussah.

Nach dem Festmahl, - ich hatte echt noch nie so viel gegessen! – wurden wir dann in unsere Häuser und Schlafsäle gebracht. Ich setzte mich auf mein Bett, direkt neben dem Fenster, und hörte bei dem zu, was die Anderen sich so erzählten, beobachtete, wie erste Kontakte geknüpft wurden.
Irgendwann setzte sich ein Mädchen neben mich. Sie hatte ein niedliches Gesicht und sah etwas verschüchtert aus. Sie stellte sich als Sarah vor und wir verbrachten die ersten Tage zusammen, setzten uns im Unterricht nebeneinander und wurden Freunde.
Sie war zurückhaltender und ruhiger als ich, doch man konnte Spaß mit ihr haben, viel lachen und reden. Ich war kontaktfreudiger als sie und verstand mich schnell mit den anderen Erstklässlern gut, auch wenn man schnell merkte, dass ich um einiges vorlauter war als die Anderen. Ich blühte total schnell auf und so verbrachte ich dann auch mein erstes Jahr.
Es verlief ganz gut, ich hatte gute Noten... okay, sie hätten besser sein können, doch ich war zufrieden.

Nach ein paar Wochen zeigte sich jedoch ein Problem: Ich hatte mein Tintenfass umgestoßen und brauchte nun ein Neues, doch ich hatte kein Geld, um es einem Vertrauensschüler nach Hogsmeade mitzugeben. Klar konnte ich Sarahs benutzen, doch auf Dauer fand ich das auch doof.
Also ging ich zu Professor McGonagall und erklärte ihr mein Problem und damit natürlich auch die, die ich zuhause hatte. Schließlich musste es einen Grund haben, warum ich kein Geld hatte.
Meine Hauslehrerin ging dann, mit mir im Schlepptau, zu Dumbledore und dieser Benachrichtigte das Ministerium, das dann schließlich einen Angestellten zu meiner Mutter schickte, damit ich ein wenig Taschengeld bekam.
Und ich bekam einen Brief von meiner Mutter überreicht.
‘Stell nichts Dummes damit an.‘, war alles, was darin stand. Danke für deine Anteilnahme, Mom...

Meine Weihnachts- und Sommerferien verbrachte ich dann zuhause. Bis auf die Tatsache, dass ich Benji wiedersehen konnte, war es ziemlich ernüchternd. Holly benahm sich nicht anders als sonst.

Mein zweites Jahr war genauso, nur das ich das erste Mal nachsitzen musste, weil ich, zusammen mit ein paar Jungs, den Kraken im schwarzen See geärgert hatte. Ja, ich weiß, böse Al.
Auch das 3. Und 4. Schuljahr verlief nicht wirklich anders. Sarah und ich waren mittlerweile die besten Freundinnen geworden. Sie hieß es zwar nicht wirklich gut, dass ich immer wieder irgendwas anstellte, doch bei kleineren Sachen machte sie trotzdem mit. Aber natürlich nicht ohne mich vorher auf das Risiko hinzuweisen. Aber das war es ja grade, was mich so reizte; das Risiko, erwischt zu werden. Und außerdem hielt ich immer noch nicht wirklich viel von Regeln.
Mein 4tes Jahr war dann auch das, in dem Benji eingeschult wurde. Ich war unendlich froh, ihn wieder bei mir zu haben und ließ ihn in seinem ersten Jahr kaum aus den Augen.
Ein Jahr später standen dann auch schon die ZAG’s an und da ich Auror werden wollte, musste ich mich anstrengen. Schließlich bestand ich in allen Fächern – auch wenn es in Geschichte der Zauberei echt knapp war und auch Astronomie hätte besser werden können. Doch meine Schwerpunktfächer waren alle recht zufriedenstellend.

Im darauf folgenden Sommer fuhren wie wieder nach Hause.
Nachdem Benji weg war, rutschte Holly noch weiter ab, was ich doch mit Betroffenheit feststellen musste. Aber dieses Gefühl hielt nicht lange an. Und auch Benji hatte kein großes Mitleid mit seiner eigenen Mutter.
Die Ferien über beschäftigten wir uns irgendwie und räumten das Haus auf. Denn ganz ohne ein wenig Anteilnahme wollten wir Holly dann doch nicht zurücklassen. Und weitestgehend machte es sogar Spaß, einfach weil mein kleiner Bruder und ich es zusammen machten.

Schnell – vielleicht zu schnell – zog mein 6. Jahr dann an mir vorbei und plötzlich befand ich mich in der Abschlussklasse und gehörte zu den Ältesten in Hogwarts. Das UTZ-Jahr brachte mich ordentlich ins Schwitzen, das kann ich euch sagen. Ich hatte richtig Bammel vor den Abschlussprüfungen. Schließlich bestimmten diese meine Zukunft.
Doch dann kam die Erlösung und ich bekam meine Zeugnisse. Ich hatte in allen Fächern, die ich für meine Auroren-Ausbildung brauchte, bestanden.
Sarah hatte ebenfalls ein gutes Zeugnis und konnte in ihre Ausbildung als Heilerin starten. Seit unserem Abschluss haben wir allerdings nicht mehr so viel Kontakt und ich befürchte, dass er noch weiter abnehmen und irgendwann ganz abreißen wird.

Ich zog dann bei Holly aus und mietete ein kleines Zimmer bei Tom, im Tropfenden Kessel. Um die Miete zahlen zu können, nahm ich einen Nebenjob als Kellnerin bei ihm an.
Etwa zwei Monate nach meinem Abschluss erhielt ich einen Brief von McGonagall, in dem sie mich bat, noch mal nach Hogwarts zu kommen, da sie etwas mit mir absprechen wollte.
Also stattete ich der Schule für Hexerei und Zauberei einen Besuch ab und meine ehemalige Professorin erzählte mir vom Orden des Phönix und sie erklärte mir, das Dumbledore der Meinung gewesen sei, dass ich gut darein passen würde. Während sie redete, wurden meine Augen wahrscheinlich immer größer und hatten bald Tellergröße erreicht und natürlich sagte ich zu.
Es hatte mir schon lange Sorgen bereitet, was da draußen vor sich ging und es hatte mich gewurmt, nichts machen zu können.
‘Ihre rebellische Art könnte zwar ganz Amüsant werden‘, hatte sie mit einem Schmunzeln hinzugefügt (Ja, ich schwör’s, McGonagall SCHMUNZELTE!) ‘Aber ich bin ebenfalls der Meinung, dass Sie genug Potenzial haben.
Und ja... mehr gibt es jetzt über mein Leben auch nicht zu berichten. Ich bin im Phönixorden, wohne in einem kleinen Zimmer im Tropfenden Kessel und weiß noch nicht so recht, wie meine Zukunft aussehen wird...“

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Hab ich schon .P

Avaperson
Jessica Stam

Regeln gelesen & akzeptiert?
Jep

Dein Alter?
19

Zweitcharaktere:
Omega Vassili, Rodolphus LeStrange


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Alison Lily Charlotte Baker
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